Wer glaubt, dass über Teufelsauftritte in der Literatur, über den orientalischen Schlendrian Kismet, über die Ästhetik des Rauchens oder Untote genug geschrieben sei, der lese bitte Die Katze, der Regen, das Totenreich und trete ehrfürchtig ein in die wundersame Untergrundbibliothek des Joachim Kalka. Das Buch zielt, wie Kalka bescheiden voranstellt, auf ein „Zusammentreten des Beiläufigen und des eigentlich Unbeschreiblichen.“ In diesem ebenso waghalsigen wie feinsinnigen Reigen aus literarischen Fundstellen, Filmsequenzen und raffinierten Lesarten MEHR »
Joachim Kalka: Die Katze, der Regen, das Totenreich. Ehrfurchtsnotizen.
Ein Abend mit Katharina Hacker im Literarischen Salon
Abends um acht. Vierzehn Stockwerke über den Dächern einer verregneten Stadt spiegelt sich die Innenbeleuchtung in den Panoramafenstern des Literarischen Salons wider, als könnte ein Sonnenuntergang den düsteren Horizont Hannovers illuminieren, einer Stadt mit vielen Verlorenen. Katharina Hacker setzt sich an den Tisch und liest aus Eine Dorfgeschichte. Kein urban verklärter Blick auf das schöne Landleben in den Siebzigern. Kein falsches Mitleid mit Nacktschnecken, sondern ein beherzter Griff zur Schere. MEHR »






