Marie-Luise Scherer : Unter jeder Lampe gab es Tanz

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Über der Entscheidung, eine Strickjacke blau oder bläulich zu nennen, kann sie eine ganze Nacht zubringen. Jeder Satz muss wie ein Handschuh sitzen. Und zwei gute Sätze an einem Tag sind ein Glück. In ihren erstmals als Buch vorliegenden Preis- und Dankesreden schaut sich die Spiegeljournalistin und Autorin Marie-Luise Scherer beim Schreiben über die Schulter. Wir erfahren von den Skrupeln ihrer Silbenarbeit, von den (biographischen) Hindernissen, von Vorstößen und Nuancen, die die Geburt flüssiger Sätze einleiten und von ihrer Schreibfurcht, die sich mitunter in Notizwahn flüchtet. » Weiterlesen