Peter Kurzeck ist tot.

Peter Kurzeck,einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren, ist so plötzlich und unerwartet gestorben, dass es uns die Sprache verschlägt. Das Hinschmecken der Worte, seine Klangfarben, das vermeintliche Mäandern aus- und abschweifender, vom Hundersten ins Tausendste kommenden Sätze, beinah rastlos, das Abenteuer der Stille, sein Sich-in-allerkleinsten-Nebenarmen-verlieren-Können oder So-tun-als-ob, um dann jede feine Ader wiederaufnehmend ein rauschhaftes Ganzes, etwas sehr Warmes und Kostbares herzustellen, als sei jede Erzählung eine Umarmung von Zeit und Raum, all das ­– Peter Kurzecks Stimme wird uns schmerzlich fehlen.