Frédéric Wandelère : Hilfe fürs Unkraut

Ein Vorwort von Philippe Jaccottet und die Übersetzernamen Elisabeth Edl und Wolfgang Matz sind eigentlich schon Empfehlung genug für einen französischen Dichter, der hierzulande nahezu unbekannt ist: Frédéric Wandelère.
Nun liegt eine feine zweisprachige Auswahl des in Fribourg lebenden Lyrikers auf Deutsch vor, und schon der Titel lässt uns aufhorchen: „Hilfe fürs Unkraut“ (Secours aux mauvaises herbes).
Wandelère widmet seine Aufmerksamkeit den kleinen Dingen, Tieren und Pflanzen, Motten, Ameisen, Heuschrecken, Löwenzahn und Kapuzinerkresse. » Weiterlesen

Lukas Meschik : LUZIDIN oder Die Stille

Seite 230: „Das Universum ist groß. Womit der Erzählrahmen abgesteckt wäre.“ Absätze wie dieser mögen den Lektor beim Blättern im Manuskript bewogen haben, den jungen Autor zurück zu holen. An Unbescheidenheit mangelt es diesem freilich nicht. Allein die Widmung „Den ungelebten Leben“ ist eine hübsche Frechheit. Sogar der Verlag jungundjung wird als adäquater Publikationsort vorweggenommen. Meschiks Debüt ist eine Achterbahnfahrt phantastischer Erzählmöglichkeiten: » Weiterlesen