Kategorie: Reden

Marie-Luise Scherer : Unter jeder Lampe gab es Tanz

“Man rät mir zu mehr Unbedenklichkeit. Einfach losschreiben. Feinheiten später! Kunst erst beim vierten oder fünften Durchgang! (..) Ich blättere in den gepriesenen Büchern. Die Lockerheit der Meister ist bedrohlich, wie hingeschlenkert mörtellos gefügte Sätze. Einmal ließ ich mich ermuntern durch den Kapitelanfang eines vielleicht nicht allzu großen Meisters. Er lautete: ‘Singapur, 12 Uhr 30 Ortszeit, mir steckt der Flug noch in den Knochen.'”

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